­= Mittwoch, 17. September 1893 ­=

Experiment: Wäſche waſchen mit Roſskaſtanien

Vor ein paar Tagen machte ich mich mit mei­nem Wei­den­korb auf, um Roſs­kaſta­nien zu ſam­meln. Roſs­kaſta­nien ent­hal­ten eine rela­tiv hohe Kon­zen­tra­tion an  ſogg. Sapo­ni­nen (lat. Sapo = Seife) bzw. ſte­ro­ida­len Gly­ko­al­ka­loi­den, wel­che gelöſt in Waſſer einen ſei­fen­ar­ti­gen Schaum erge­ben. Gibt man nun mög­li­chſt klein­ge­mah­lene Roſs­kaſta­nien zur Wäſche, kommt dieſe ſau­ber und geruchs­neu­tral aus der Trom­mel. »weiterlesen…

­= Freitag, 12. September 1893 ­=

Experiment: Zähneputzen mit Natron

Da man Natron bekannt­lich für und gegen alles ver­wen­den kann, traute ich mich nun daran es eben­falls als Zahn­pul­ver zu ver­wen­den. Was in eng­lisch­spra­chi­gen Gegen­den schon längst kein Geheim­nis mehr ist, ist hier­zu­lande noch viel zuwe­nig bekannt. Natron ist nicht nur eines der besten Hil­fen gegen ver­fär­bun­gen der Zähne, son­dern es beugt eben­falls Zahn­be­lä­gen und Karies vor. »weiterlesen…

­= Sonntag, 16. Januar 1884 ­=

Poesie „Finis.“

Finis: das Ende. Aber auch das Lebens­ende und der Tod; Grenz­li­nie, das Ziel, die Absicht… Die­ses Werk kann vie­ler­lei gedeu­tet wer­den. Eines ist es jedoch unver­kenn­bar: von düste­rer Stim­mung und trau­ri­gen Gedan­ken, per­fekt pas­send in eine kalte, stür­mi­sche Win­ter­nacht. »weiterlesen…

­= Mittwoch, 12. März 1882 ­=

Gedicht in acht Zeilen

Der Früh­ling taſtete ſich vor­ſich­tig durch Schnee und Eis, erſte zarte Knoſ­pen zeig­ten ſich an Baum und Boden. Am offe­nen Fenſter ſit­zend, die erſten Son­nenſtrah­len abfan­gend und dem Vogel­chor lauſchend, ver­faſſte ich fol­gen­des kur­zes Stück:
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­= Sonntag, 29. Dezember 1881 ­=

Poeſie „Der Schlaf des Ewigen“

In ſchnee­trei­ben­der Nacht ſchrieb ich dieſe Zei­len im Lichte mei­ner Petro­le­um­lampe, wohl gewärmt vom kniſtern­den Feuer des Ofens, doch angeſteckt von Väter­chen Win­ter mit ſei­ner Trau­rig­keit, Troſtoſig­keit und eiſi­gen Kälte.
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