­= Mittwoch, 17. September 1894 ­=

Experiment: Wäsche waschen mit Rosskastanien

Vor ein paar Tagen machte ich mich mit meinem Weidenkorb auf, um Rosskastanien zu sammeln. Rosskastanien enthalten eine relativ hohe Konzentration an  sogg. Saponinen (lat. Sapo = Seife) bzw. steroidalen Glykoalkaloiden, welche gelöst in Wasser einen seifenartigen Schaum ergeben. Gibt man nun möglichst kleingemahlene Rosskastanien zur Wäsche, kommt diese sauber und geruchsneutral aus der Trommel. = weiterlesen =

­= Freitag, 12. September 1894 ­=

Experiment: Zähneputzen mit Natron

Da man Natron bekanntlich für und gegen alles verwenden kann, traute ich mich nun daran es ebenfalls als Zahnpulver zu verwenden. Was in englischsprachigen Gegenden schon längst kein Geheimnis mehr ist, ist hierzulande noch viel zuwenig bekannt. Natron ist nicht nur eines der besten Hilfen gegen verfärbungen der Zähne, sondern es beugt ebenfalls Zahnbelägen und Karies vor. = weiterlesen =

­= Sonntag, 16. Januar 1885 ­=

Poesie „Finis.“

Finis: das Ende. Aber auch das Lebensende und der Tod; Grenzlinie, das Ziel, die Absicht… Dieses Werk kann vielerlei gedeutet werden. Eines ist es jedoch unverkennbar: von düsterer Stimmung und traurigen Gedanken, perfekt passend in eine kalte, stürmische Winternacht. = weiterlesen =

­= Mittwoch, 12. März 1883 ­=

Gedicht in acht Zeilen

Der Frühling tastete sich vorsichtig durch Schnee und Eis, erste zarte Knospen zeigten sich an Baum und Boden. Am offenen Fenster sitzend, die ersten Sonnenstrahlen abfangend und dem Vogelchor lauschend, verfasste ich folgendes kurzes Stück: = weiterlesen =

­= Sonntag, 29. Dezember 1882 ­=

Poesie „Der Schlaf des Ewigen“

In schneetreibender Nacht schrieb ich diese Zeilen im Lichte meiner Petroleumlampe, wohl gewärmt vom knisternden Feuer des Ofens, doch angesteckt von Väterchen Winter mit seiner Traurigkeit, Trostosigkeit und eisigen Kälte. = weiterlesen =