­= Freitag, 26. Juni 1895 ­=

Die Geschichte der Gebrochenen Schrift

Mit dem Einzug der Gotik um das Jahr 1200, entstanden in Nordfrankreich die ersten ebenfalls gotischen gebrochenen Schriften – gebrochen deshalb, weil der Schreiber die Angewohnheit hatte, die runden Bögen der einzelnen Buchstaben zu brechen – gleich beispielsweise den Rundbögen von Kirchenfenstern, die durch den gotischen Stil an ihrem höchsten Punkt einen Bruch erfuhren (lat. Fraktur). = weiterlesen =

­= Montag, 10. Februar 1894 ­=

Alte deutsche Tagesnamen

Nicht nur die Bezeichnung der Monatsnamen änderte sich über die Jahrhunderte; auch die Tagesnamen waren einmal andere. Zunächst nach den Gestirnen und somit dem römischen Gottheiten benannt, verbreiteten sich die Tagesbezeichnungen bis in den hohen Norden, wo diesse von den Wikingern nach England gebracht worden waren und von dort aus zu uns. Später versuchte die christliche Kirche das Andenken an alte Götter auch in den Tagesnamen zu verbannen, was ihnen jedoch nur bei „Mittwoch„ und „Samstag“ gelang. = weiterlesen =

­= Samstag, 8. Februar 1894 ­=

Alte deutsche Monatsnamen

Seit dem Papst Gregor der 13., den nach ihm bekannten Kalender zum Ende des 16. Jahrhunderts einführte, hat sich vieles in der Welt verändert; doch sein Kalender blieb bis heute bestehen. Er löste den von Julius Caesar erfundenen, julianischen Kalender ab. Der neue Kalender bediente sich allerdings nur einer neuen Berechnung; die Monatsnamen, die auf die alten, römischen Götter zurückgingen, wurden beibehalten. = weiterlesen =