­= Donnerstag, 17. September 1895 ­=

Langes, volles und gesundes Haar – wie um 1900

Um langes, gesundes und volles Haar zu bekommen, muss man keinen großen Aufwand betreiben — und die Pflege ist erheblich günstiger, als man denken mag. Lediglich etwas Geduld ist von Nöten. Geschädigtes Haar kann man jedoch auch mit dieser Pflegemethode nicht wieder gesunden lassen. Ist die Struktur erst einmal beschädigt, hilft nur das Auswachsenlassen. Bei der Berücksichtigung der folgenden Empfehlungen können bereits nach wenigen Monaten erste Veränderungen wahrgenommen werden. = weiterlesen =

­= Donnerstag, 10. September 1895 ­=

Leben um 1900: Dienstpersonal – Der Lakai

Äußeres: Bei mehreren Sorten von Livree kann man außer dem Frackanzug auch andere Anzugformen verwenden. Der Frackanzug selbst ist aber notwendig. Der Frack kann offen oder zugeknöpft getragen werden und muß auf der Rückseite zwei Taillen- und 6—8 andere Knöpfe tragen. Es empfiehlt sich eine dunkle Farbe die nötigenfalls der Farbe des Wappens angepasst sein kann. = weiterlesen =

­= Donnerstag, 3. September 1895 ­=

Rezept: Bereitung von Schmierseife aus Küchenabfällen

Diese Seife wird mit Kalilauge bereitet. Man verwendet ebenfalls Fettabgänge, die man, wie in unserem Artikel zur Betreitung von Kernseife beschrieben auskocht. Außer diesen muß man aber auch noch Öl hinzunehmen, Hanf-, Raps-, oder Leinöl. Man siedet Öl und Fett solange mit Kalilauge, bis eine gleichmäßige Masse entstanden. = weiterlesen =

­= Mittwoch, 2. September 1895 ­=

Rezept: Bereitung weißer Kernseife aus Küchenabfällen

Man sammelt sämtliche Fettabgänge des Haushalts, als da sind Schwarten, Wurstzipfel, Hammelfett, braungewordenes Backfett, Saucenfett, zu scharf gebratenes Schweinefett, Hasenfett, Hirschtalg usw. Ehe man es zum Seifekochen verwenden kann, muß man hieraus den klaren Talg gewinnen; dies geschieht auf dem Wege des Auskochens. = weiterlesen =

­= Mittwoch, 2. September 1895 ­=

Etikette: Anreden & Titel richtig anwenden

Man mag über die Titelsucht spotten und lächeln soviel man will – es wäre doch eine große Unhöflichkeit, wollte man jemand nicht mit dem Titel anreden, der ihm zukommt. Der Regierungsrat Lehmann würde es sehr übel nehmen, wenn man zu ihm sagte „Herr Lehmann“ anstatt „Herr Regierungsrat“, und Herr Geheimrat Müller würde es als Kränkung empfinden, wenn man ihn nur „Herr Rat“ anstatt mit „Herr Geheimrat“ nennen würde. = weiterlesen =