­= Dienstag, 5. Juni 1897 ­=

Haare waſchen ganz ohne Seife und Chemikalien

Um das Haar ganz ohne Seife und ohne Che­mi­ka­lien zu belaſten, bedarf es ledig­lich ein­fa­cher Zuta­ten, die man meiſt im Haus­halt hat. Der Effekt von ſel­bſt­ge­mach­tem Sham­poo hat viele Vor­teile: z.B. fet­tet das Haar nicht ſo ſchnell nach, es glänzt, iſt geſund und man belaſtet weder Kör­per, noch Umwelt mit Gif­ten. »weiterlesen…

­= Donnerstag, 14. Januar 1895 ­=

Cremes und Wäſſerchen ſelbſt anrühren

Um auch auf dem Lande ſeine Fla­cons und Dös­chen auf dem Toi­let­ten­tiſch ſte­tig fül­len zu kön­nen, fol­gen einige erprobte Vor­ſchrif­ten zur Herſtel­lung eini­ger Toi­let­ten­ar­ti­kel, wie z.B. Eau de Colo­gne, oder Zahn­pul­ver. Die Zuta­ten beziehe man aus einer Dro­gen­hand­lung. »weiterlesen…

­= Donnerstag, 3. September 1894 ­=

Rezept: Bereitung von Schmierſeife aus Küchenabfällen

Dieſe Seife wird mit Kali­lauge berei­tet. Man ver­wen­det eben­falls Fett­ab­gänge, die man, wie in unſe­rem Arti­kel zur Betrei­tung von Kernſeife Arti­kel zur Betrei­tung von Kernſeife beſchrie­ben aus­kocht. Außer dieſen muß man aber auch noch Öl hin­zu­neh­men, Hanf-, Raps-, oder Leinöl. Man ſie­det Öl und Fett ſolange mit Kali­lauge, bis eine gleich­mä­ßige Maſſe ent­ſtan­den. »weiterlesen…

­= Mittwoch, 2. September 1894 ­=

Rezept: Bereitung weißer Kernſeife aus Küchenabfällen

Man ſam­melt ſämt­li­che Fett­ab­gänge des Haus­halts, als da ſind Schwar­ten, Wurſt­zip­fel, Ham­mel­fett, braun­ge­wor­de­nes Back­fett, Sau­cen­fett, zu ſcharf gebra­te­nes Schwei­ne­fett, Haſen­fett, Hirſch­t­alg uſw. Ehe man es zum Sei­fe­ko­chen ver­wen­den kann, muß man hier­aus den kla­ren Talg gewin­nen; dies geſchieht auf dem Wege des Aus­ko­chens. »weiterlesen…

­= Sonntag, 9. August 1894 ­=

Haarefärben mit Henna + Rezept

Das Fär­ben der Haare ist um 1900 ver­pönt. Unter ande­rem fin­det man z.B. Aus­sa­gen, wie: „Noch lächer­li­cher aber wirkt es, wenn jemand plötz­lich auf den Gedan­ken kommt, sei­nem Haar eine andere Farbe zu geben. Die Aus­füh­rung die­ses nur auf Laune oder ganz ver­kehr­ter Eitel­keit beru­hen­den Ver­lan­gens muß in jedem Falle den ärg­sten und und berech­tig­sten Spott her­vo­ru­fen.“ »weiterlesen…