Glossar

  • Laugtag [alte-bezeichnungen ]

    Samstag

    Verweis: Alte Tagesnamen

  • Lenzing [alte-bezeichnungen ]

    März

    Verweis: Alte Monatsnamen

  • Ligaturen [buch-schrift-und-druck ]

    Eine Ligatur (auch Buchstabenverbund, mittellateinisch ligatura „Verbindung“, nach lat. ligari „(ver)bunden werden“) bezeichnet in der Typographie die Verschmelzung zweier oder mehrerer Buchstaben einer Satzschrift zu einer Glyphe. Ligaturen vermeiden optische Lücken, die das Erscheinungsbild und die Lesbarkeit eines Texts stören. Ligaturen finden vor allem im professionellen Satz Verwendung.
    Im deutschsprachigen Fraktursatz gibt es eine Reihe von Ligaturen. Auch im Fraktursatz gilt in jedem Fall die Regel, daß eine Ligatur nicht über eine Wortfuge hinweg gesetzt werden darf (Beispiel: Ta-tz-e = tz-Ligatur, aber Lu-ft-z-ug = ft-Ligatur + z). Dies betrifft auch Familiennamen slawischer Herkunft auf -cky (z. B. Ranicky), die – entsprechend der getrennten Aussprache – nicht mit ck-Ligatur, sondern getrennten Lettern c und k geschrieben werden.

    Im Sperrsatz werden die Ligaturen ch, ck, und tz nicht gesperrt. Alle anderen üblichen Ligaturen werden gesperrt, also im Sperrsatz in Einzelbuchstaben aufgelöst. Das ß wurde schon im 19. Jahrhundert nicht mehr als Ligatur, sondern als Einzelbuchstabe begriffen und folglich auch nicht aufgelöst.

  • Livree [haushalt kleidung ]

    Bezeichnung für die einer Uniform ähnliche Bekleidung der Dienerschaft. Diese ist in besonderen Farben gehalten, die sich bei manchen Adelshäusern nach den Wappenfarben, bei anderen nach dem persönlichen Geschmack des Hausherrn richtet. Die Diener, die eine Livree tragen, werden auch Livree-Bediente genannt im Unterschied zu den Kammerdienern, die keine tragen. Ein anderer Ausdruck für diese Diener ist Lakaien.

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