­= Mondtag, 19. Gilbhard 1892 ­=

Leben um 1900: Die Kleidung bei tiefer Trauer

Sehr ein­fach iſt die Form, in wel­cher Her­ren ihre Trauer äußer­lich Kenn­zeich­nen: Ein Flor um den Hut und einen Arm dient als aus­rei­chende Trau­er­klei­dung. Dieſer Flor wird zunächſt um den Ober­arm getra­gen, jedoch will es hier und da der Gebrauch, daß man den Flor um den Unteram legt; ebenſo rich­tet es ſich nach dem Orts­ge­brauch, ob man den Flor um den rech­ten oder den lin­ken Arm trägt. Von den Damen erfor­dert die Trauer auch äußer­lich Opfer. ≈wei­ter­leſen≈
­= Sonnentag, 29. Julmond 1879 ­=

Poeſie „Der Schlaf des Ewigen“

In ſchnee­trei­ben­der Nacht ſchrieb ich dieſe Zei­len im Lichte mei­ner Petro­le­um­lampe, wohl gewärmt vom kniſ­tern­den Feuer des Ofens, doch angeſteckt von Väter­chen Win­ter mit ſei­ner Trau­rig­keit, Troſ­toſig­keit und eiſi­gen Kälte. ≈wei­ter­leſen≈
­= Wodanstag, 16. Hartung 1879 ­=

Gedicht „Des Tod‘s Verſprechen“

Zuwei­len, nach einer oder zwei durch­leſe­nen Wer­ken des berühm­ten Herrn Poe, neigte ich in der Ver­gan­gen­heit zu düſ­te­rer Gra­be­sſ­tim­mung. Meiſt in tie­fſ­ter und käl­teſ­ter Nacht; ver­faſſte ich zum Beiſ­piel fol­gen­des, todesſehnſucht­sſchwere Gedicht… ≈wei­ter­leſen≈