­= Donnerstag, 20. August 1894 ­=

Befeuerung des Küchenherdes

Damit die Spei­ſen auf dem Koch­herd gut gera­ten, muß man in erſter Linie auf geei­nete Befeue­rung bedacht ſein. Um einen gro­ßen Hirt­ze­grad zu erzeu­gen, bedient man ſich am zweck­mä­ßi­gſten der Stein­kohle, doch ſind Braun­kohle oder Bri­ketts für die Ver­wen­dung beim Kochen bei­nahe mehr geeig­net, da ſie lan­gſa­mer bren­nen und eine mil­dere Glut ver­brei­ten. Bri­retts bie­ten außer­dem den Vor­teil, daß man genau berech­nen kann, wie viel Befeue­rung man braucht und ſind eins der bil­li­gſten Brenn­ma­te­riale. »weiterlesen…

­= Freitag, 26. Juni 1894 ­=

Die Geſchichte der Gebrochenen Schrift

Mit dem Ein­zug der Gotik um das Jahr 1200, ent­ſtan­den in Nord­frank­reich die erſten eben­falls gotiſchen gebro­che­nen Schrif­ten – gebro­chen des­halb, weil der Schrei­ber die Ange­wohn­heit hatte, die run­den Bögen der ein­zel­nen Buchſta­ben zu bre­chen – gleich beiſpiels­weiſe den Rund­bö­gen von Kir­chen­fenſtern, die durch den gotiſchen Stil an ihrem höchſten Punkt einen Bruch erfuh­ren (lat. Frak­tur). »weiterlesen…

­= Montag, 10. Februar 1893 ­=

Alte deutsche Tagesnamen

Nicht nur die Bezeich­nung der Monats­na­men änderte sich über die Jahr­hun­derte; auch die Tages­na­men waren ein­mal andere. Zunächst nach den Gestir­nen und somit dem römi­schen Gott­hei­ten benannt, ver­brei­te­ten sich die Tages­be­zeich­nun­gen bis in den hohen Nor­den, wo die­sse von den Wikin­gern nach Eng­land gebracht wor­den waren und von dort aus zu uns. Spä­ter ver­suchte die christ­li­che Kir­che das Andenken an alte Göt­ter auch in den Tages­na­men zu ver­ban­nen, was ihnen jedoch nur bei „Mitt­woch„ und „Sams­tag“ gelang. »weiterlesen…

­= Samstag, 8. Februar 1893 ­=

Alte deutsche Monatsnamen

Seit dem Papst Gre­gor der 13., den nach ihm bekann­ten Kalen­der zum Ende des 16. Jahr­hun­derts ein­führte, hat sich vie­les in der Welt ver­än­dert; doch sein Kalen­der blieb bis heute bestehen. Er löste den von Julius Cae­sar erfun­de­nen, julia­ni­schen Kalen­der ab. Der neue Kalen­der bediente sich aller­dings nur einer neuen Berech­nung; die Monats­na­men, die auf die alten, römi­schen Göt­ter zurück­gin­gen, wur­den bei­be­hal­ten. »weiterlesen…