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Das Urholſtein Wochenblatt – Auskunft

Hochverehrter, teurer Leſer!

Wir möch­ten Sie gnä­di­gſt Will­kom­men hei­ßen im Jahre 1895. Jedoch beſ­tellt es ſich so, daß Sie nicht in jenem 1895 ange­kom­men ſind, wel­ches Sie even­tu­ell bereits aus Büchern, Bil­dſ­pie­len oder Erzäh­lun­gen ken­nen. Dieſes 1895 iſt anders — dieſes 1895 ver­fügt über das inter­na­tio­nale Netz­werk von heute, nebſt wei­te­ren, prak­tiſchen tech­niſchen und geſel­lſchaft­li­chen Neue­run­gen der moder­nen Zeit.

Es gibt in der Tat Per­so­nen, die dieſe erdachte Epo­che der kon­tem­po­rä­ren vor­zie­hen; ſogar ſo weit gehen eine Art Zeit­blase um ſich zu ſchaf­fen und in dieſer zu leben. Soll­ten Sie ſich der­ar­tige Zustände nicht vor­stel­len kön­nen, möch­ten wir Sie höf­li­chſt dazu ein­la­den in unsere Arti­kel und ſomit die Mate­rie ein­zu­tau­chen. Es könnte hel­fen, den hoff­nungs­vol­len Wun­ſch nach einem ande­ren Zeit­er­le­ben zu verſtehen.

Seit weni­gen Jahen ver­ſu­chen wir nun, uns dieſem Leben hin­zu­ge­ben, das Beſte aus den Stei­nen zu zau­bern, die uns die moderne Zeit in den Weg legt und möch­ten Sie an dieſer phan­taſ­ti­schen Reiſe in die Ver­gan­gen­heit teil­ha­ben laſſen. Erfah­ren Sie alles über unsere Erk­ent­niſſe, Expe­ri­mente und Erfolge und erle­ben Sie eine neue Welt und Zeit – die unſere!

Wir bit­ten erge­benſt um Nach­ſicht – ſoll­ten Sie Ortho­gra­phie- oder andere Feh­ler auf fol­gen­den Sei­ten ent­decken,  wür­den wir uns über das Anzei­gen derſel­ben per Leſer­brief ſehr freuen.

 

Stellungnahme zu politiſchen und ſozialen Anſichten

Wir möch­ten aus­drück­lich dar­auf hin­weiſen, daß wir trotz unſe­rem gro­ßen Inte­reſſe für das Zeit­al­ter um 1900  n i c h t  mit den zu die­ser Zeit vor­her­rſchen­den poli­tiſchen und diſ­kri­mi­nie­ren­den Anſich­ten kon­form gehen; fer­ner ſind wir uns durch­aus bewuſſt, daß nicht alles poſi­tiv war und möch­ten auch keine roman­tiſie­rende Sicht der Dinge ver­mit­teln. Viel­mehr möch­ten wir uns an die dama­lige, hoch­qua­li­ta­tive Hand­werks­kunſt, an das erfin­de­riſche Schal­ten und Wal­ten im Hauſe ohne die heu­ti­gen tech­niſchen Annehm­lich­kei­ten,  und an das Auge für alles Schöne und Beſon­dere in All­tag und der Kunſt erin­nern, dies wei­ter­le­ben laſſen und Dinge auf­zeich­nen, die ſonst even­tu­ell in Ver­geſſen­heit gera­ten könn­ten oder bereits ſind.

 

Stellungnahme zur Genderneutralität

Zur­zeit nut­zen wir auf unſe­ren Sei­ten noch binäre Anſ­pra­chen, wie um 1900 üblich; pla­nen jedoch eine Über­ar­bei­tung der Inhalte im Bezug auf dieſes Thema und möch­ten hier­mit ver­laut­ba­ren, daſs uns eine nicht-dis­kri­mi­nie­rende und kor­rekte Anſ­pra­che eines jeden ſehr am Her­zen liegt. Für noch beſte­hende Bei­träge mit binä­ren Anſ­pra­chen möch­ten wir uns auf­rich­tig entſchul­di­gen und gelo­ben bal­dige Korrektur.

 

Wir hof­fen, das Stö­bern auf unse­rer Netz­präſenz berei­tet Ihnen viel Freude.

Hoch­ach­tungs­voll
Ihre Redaktion

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