­= Wodanstag, 6. Brachet 1891 ­=

Rezept: Klären von Gelantine und Hauſenblaſe

Für ſüße Sul­zen und Gelees eig­net ſich Hauſen­blaſe am beſten. Man rech­net für eine Gelee­form von 0,75 Liter 50 Gramm Hauſen­blaſe. Sie wird in klei­ne Stück­chen geſchnit­ten, gewaſchen und mit 0,5 Liter friſchem Waſſer und 35 Gramm Zucker lan­gſam gekocht, wobei man von Zeit zu Zeit den auf­ſtei­gen­den Schaum mit einem ſil­ber­nen Eßlöf­fel abnimmt. ≈wei­ter­leſen≈
­= Tiustag, 5. Brachet 1891 ­=

Haare waſchen ganz ohne Seife und Chemikalien

Um das Haar ganz ohne Sei­fe und ohne Che­mi­ka­li­en zu belaſten, bedarf es ledig­lich ein­fa­cher Zuta­ten, die man meiſt im Haus­halt hat. Der Effekt von ſel­bſt­ge­mach­tem Sham­poo hat vie­le Vor­tei­le: z.B. fet­tet das Haar nicht ſo ſchnell nach, es glänzt, iſt geſund und man belaſtet weder Kör­per, noch Umwelt mit Gif­ten. ≈wei­ter­leſen≈
­= Donarstag, 14. Hartung 1889 ­=

Rezept: Cremes und Wäſſerchen ſelbſt anrühren

Um auch auf dem Lan­de ſei­ne Fla­cons und Dös­chen auf dem Toi­let­ten­tiſch ſte­tig fül­len zu kön­nen, fol­gen eini­ge erprob­te Vor­ſchrif­ten zur Herſtel­lung eini­ger Toi­let­ten­ar­ti­kel, wie z.B. Eau de Colo­gne, oder Zahn­pul­ver. Die Zuta­ten bezie­he man aus einer Dro­gen­hand­lung. ≈wei­ter­leſen≈
­= Donarstag, 17. Scheiding 1888 ­=

Langes, volles und geſundes Haar — wie um 1900

Um lan­ges, geſun­des und vol­les Haar zu bekom­men, muſs man kei­nen gro­ßen Auf­wand betrei­ben — und die Pfle­ge iſt erheb­lich günſti­ger, als man den­ken mag. Ledig­lich etwas Geduld iſt von Nöten. Geſchä­dig­tes Haar kann man jedoch auch mit dieſer Pfle­ge­me­tho­de nicht wie­der geſun­den laſſen. Iſt die Struk­tur erſt ein­mal beſchä­digt, hilft nur das Aus­wachſen­laſſen. Bei der Berückſich­ti­gung der fol­gen­den Emp­feh­lun­gen kön­nen bereits nach weni­gen Mona­ten erſte Ver­än­de­run­gen wahr­ge­nom­men wer­den. ≈wei­ter­leſen≈