­= Sonnentag, 7. Lenzing 1894 ­=

Maßumrechnung Preußen=Deutſches Reich

Umrech­nungs­ta­bel­le für Preu­ßen und das Deutſche Reich mit allen gän­gi­gen Maß­ein­hei­ten in unge­fäh­ren Maß­ver­hält­niſſen. ≈wei­ter­leſen≈
­= Frijatag, 9. Gilbhard 1888 ­=

Speiſeplan 1900–für den Herbſt, mit Preiſen

Stell’ Dir vor, es iſt Her­bſt — und Du weißt nicht, was Du eſſen ſol­lſt. Dieſes klei­ne Beiſpiel aus einem Koch­buch, von Hen­ri­et­te Davi­dis, iſt ein typiſcher Spei­ſe­plan aus dem Jahr 1898 mit den damals gül­ti­gen Durch­ſchnitts­preiſen. Es iſt rela­tiv ſchwie­rig die dama­li­ge Mark auf den heu­ti­gen Euro umzu­rech­nen; als Leit­wert kann man jedoch 1 Mark = 5 Euro rech­nen. ≈wei­ter­leſen≈
­= Donarstag, 20. Ernting 1888 ­=

Befeuerung des Küchenherdes

Damit die Spei­ſen auf dem Koch­herd gut gera­ten, muß man in erſter Linie auf geei­ne­te Befeue­rung bedacht ſein. Um einen gro­ßen Hirt­ze­grad zu erzeu­gen, bedient man ſich am zweck­mä­ßi­gſten der Stein­koh­le, doch ſind Braun­koh­le oder Bri­ketts für die Ver­wen­dung beim Kochen bei­na­he mehr geeig­net, da ſie lan­gſa­mer bren­nen und eine mil­de­re Glut ver­brei­ten. Bri­retts bie­ten außer­dem den Vor­teil, daß man genau berech­nen kann, wie viel Befeue­rung man braucht und ſind eins der bil­li­gſten Brenn­ma­te­ria­le. ≈wei­ter­leſen≈
­= Donarstag, 2. Heuert 1888 ­=

Aufbewahrung von Vorräten ohne Kühlſchrank

Für den klei­nen Haus­halt von nur weni­gen Perſo­nen muß man um ſo grö­ße­re Sorg­falt auf die Auf­be­wah­rung der Vor­rä­te ver­wen­den, da ſonſt durch Ver­der­ben der Gewinn des grö­ße­ren Ein­kaufs ver­lo­ren geht. Die Spei­ſe­kam­mer darf nie dumpf und feucht ſein, ſie muß trocken und ſtets rein­ge­hal­ten ſein. Das ſel­be gilt vom Kel­ler, des­halb ſind die Kel­ler­fenſter im Früh­jah­re zu öff­nen und blei­ben bis Spät­her­bſt geöff­net. ≈wei­ter­leſen≈