­= Frijatag, 30. Oſtermond 1894 ­=

Das Putzen mit Citronenſcheiben

Neu­lich im Kreiſe erfah­re­ner Haus­frau­en hör­te ich von einem neu­en Putz­ver­fah­ren, das ich ſofort pro­bier­te – und ſie­he da, es bewähr­te ſich glän­zend. Nur eine Citro­nenſchei­be und ein Tuch zum Nach­rei­ben gebraucht man dazu. Man reibt mit der Schei­be die zu put­zen­de Lam­pe oder die Schlö­ſſer ein und putzt dann mit dem Tuch trocken nach. ≈wei­ter­leſen≈
­= Donarstag, 3. Scheiding 1888 ­=

Rezept: Bereitung von Schmierſeife aus Küchenabfällen

Dieſe Sei­fe wird mit Kali­lau­ge berei­tet. Man ver­wen­det eben­falls Fett­ab­gän­ge, die man, wie in unſe­rem Arti­kel zur Betrei­tung von Kernſei­fe beſchrie­ben aus­kocht. Außer dieſen muß man aber auch noch Öl hin­zu­neh­men, Hanf‑, Raps‑, oder Lein­öl. Man ſie­det Öl und Fett ſolan­ge mit Kali­lau­ge, bis eine gleich­mä­ßi­ge Maſſe entſtan­den. ≈wei­ter­leſen≈
­= Wodanstag, 2. Scheiding 1888 ­=

Rezept: Bereitung weißer Kernſeife aus Küchenabfällen

Man ſam­melt ſämt­li­che Fett­ab­gän­ge des Haus­halts, als da ſind Schwar­ten, Wurſt­zip­fel, Ham­mel­fett, bra­un­ge­wor­de­nes Back­fett, Sau­cen­fett, zu ſcharf gebra­te­nes Schwei­ne­fett, Haſen­fett, Hirſch­t­alg uſw. Ehe man es zum Sei­fe­ko­chen ver­wen­den kann, muß man hier­aus den kla­ren Talg gewin­nen; dies geſchieht auf dem Wege des Aus­ko­chens. ≈wei­ter­leſen≈