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Serie: Ripper Street

In der Serie Rip­per Street geht es um ein klei­nes Poli­zei­re­vier im Oſten von Lon­don um 1890, kurz nach­dem die auf­ſe­hen­er­re­gen­den Mor­de des Seri­en­mör­ders Jack The Rip­per ſtatt­fan­den. Trotz­dem der Rip­per nicht mehr aktiv iſt, man­gelt es Inſpek­tor Reid und Ser­geant Dra­ke nicht an grauſa­men Mor­den und ande­ren dunk­len Machenſchaf­ten.

Die Seit 2012, in Eng­land, pro­du­zier­te Serie umfaſſt zur­zeit 4 Staf­feln mit 30 Epiſo­den. Eine fünf­te und letz­te Staf­fel ſoll noch fol­gen. Die ins­geſamt recht düſte­re Serie mit ihren raub­ei­ni­gen Cha­rak­te­ren iſt äußerſt ſpan­nend erzählt, die Sze­na­ri­en und Orte durch­aus authen­tiſch. Trotz­dem jede Epiſo­de eine ein­zel­ne, abge­ſch­loſſe­ne Geſchich­te hat, emp­fiehlt es ſich beim Anſe­hen die Rei­hen­fol­ge ein­zu­hal­ten, da einem ſonſt die Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Cha­rak­te­ren feh­len. Dieſe ſind jedoch ſo weit­läu­fig über die Staf­feln geſtreckt, daſs es nichts aus­macht, die eine, oder ande­re Fol­ge zu über­ſprin­gen.

Da das Poli­zei­re­vier im ärme­ren Eaſt-End behei­ma­tet iſt, fal­len die jewei­li­gen Fäl­le, wie erwar­tet, bru­tal, ehr­lich und rea­li­täts­nah aus. Proſti­tu­ti­on, Dro­gen, Menſchen­han­del, Gewalt gegen Kin­der und Frau­en, Raub­mor­de, Ver­ſtüm­me­lun­gen, Aus­beu­tung, Hun­ger, Elend und töd­li­che Krank­hei­ten ſind an der Tages­ord­nung. Eine beſon­de­re Über­raſchung iſt das Auf­tau­chen des Cha­rak­ters John Mer­rick, (lei­der) auch beſſer bekannt als der Ele­fan­ten­mann in eini­gen, ein­zel­nen Fol­gen.

Die Staf­feln, bzw. Epiſo­den von Rip­per Street machen Spaß, ſind ſpan­nend und authen­tiſch; jedoch nichts für Kin­der, oder ſchwa­che Ner­ven. Neben rea­liſtiſchen Sze­nen aus der Forenſik wer­den teil­weiſe auch Tabu­the­men offen behan­delt. Sym­pa­thiſch: Die Ermitt­ler, bzw. die Haupt­cha­rak­te­re, ſind kei­ne unfehl­ba­ren Hel­den, ſon­dern leiſten ſich hier und da gro­be Feh­ler, Cha­rak­terſchwä­chen, lei­den unter pſy­chiſchen Stö­run­gen und för­dern das eine oder ande­re dunk­le Geheim­nis zu Tage.

Kurzbewertung

18901890
Kate­go­rie:Kri­mi­nalſe­rie, Schau­er­geſchich­te
Spra­che:Eng­liſch, Deutſch
Hand­lung:
Authen­ti­zi­tät:
Cha­rak­terſym­pa­thie:
  
Geſamt­wer­tung:
Im Äther anſe­hen:“Wer ſtreamt es?”

 

Erſtellt am: 08.05.1890 | von: Chriſtine von Mesek-Sikorski

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