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Experiment: Zähneputzen mit Natron

Natron als Zahnpulver

Da man Natron bekannt­lich für und gegen alles ver­wen­den kann, trau­te ich mich nun dar­an es eben­falls als Zahn­pul­ver zu ver­wen­den. Was in eng­liſchſpra­chi­gen Gegen­den ſchon län­gſt kein Geheim­nis mehr iſt, iſt hier­zu­lan­de noch viel zu wenig bekannt. Natron iſt nicht nur eines der beſten Hil­fen gegen Ver­fär­bun­gen der Zäh­ne, ſon­dern es beugt eben­falls Zahn­be­lä­gen und Kari­es vor.

Zuerſt habe ich den ange­feuch­te­ten Bürſten­kopf (elek­triſier­te Zahn­bürſte) kom­plett in Natron getaucht und ſomit eine gro­ße Por­ti­on Natron auf­ge­nom­men. Hier­mit putz­te ich mir, wie ſonſt auch, die Zäh­ne über meh­re­re Minu­ten. Der Geſchmack iſt dabei ſehr gewöh­nungs­be­dürf­tig, da ſehr ſal­zig. Auf­grund der gro­ßen Men­ge Natron ſetz­te ſehr ſchnell die adſtrin­gie­ren­de Wir­kung ein und das Zahn­fleiſch zog ſich ſehr ſtark zuſam­men, was noch bis 2–3 Stun­den anhielt — ich hat­te alſo zu viel Natron ver­wen­det. Die Hälf­te wür­de ſicher­lich genü­gen. Nach ca. einer Minu­ten ſetzt eine ſchäu­men­de und ſtark ſpei­chel­an­re­gen­de Wir­kung ein, die Natron­löſung kann ſo opti­mal auch zwiſchen die Zäh­ne drin­gen. Was ſofort ſehr poſi­tiv auf­fiel war, daſs mei­ne Zäh­ne ſich um einen gan­zen Ton auf­ge­hellt hat­ten.

Bei mei­ner zwei­ten Natron-Zahn­pfle­ge mit der hal­ben Men­ge Natron war die adſtrin­gie­ren­de Wir­kung vor­han­den, jedoch ange­neh­mer und nicht mehr ſo lang anhal­tend. Die Zäh­ne wur­den um einen wei­te­ren Ton auf­ge­hellt. Sie füh­len ſich beſon­ders ſau­ber und glatt an. Poſi­tiv wur­de mir der rei­ni­gen­de Effekt eben­falls von einem Fach­mann im Zuge einer pro­feſſio­nel­len Zahn­rei­ni­gung beſtä­tigt, wel­cher höchſt erſtaunt über die über­raſchend weni­gen Belä­ge auf den Zäh­nen berich­te­te.

Resümee

Zur­zeit ver­wen­de ich Natron als Zahn­pul­ver unge­fähr zwei­ma­lig pro Woche und bin damit ſehr zufrie­den, es hellt die Zäh­ne auf und rei­nigt beſon­ders gut und ſcho­nend.

Erſtellt am: 12.09.1887 | von: Chriſtine von Mesek-Sikorski

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