­= Tiustag, 1. Scheiding 1888 ­=

Rezept: Kaſcha mit Rameln (Ruſsland), 1899

In 1L kochen­de Milch tut man 200 Gramm But­ter und 200 Gramm Zucker, ſchüt­tet unter beſtän­di­gem Umrüh­ren 200 Gramm gro­ben Grieß hin­ein und kocht einen dick­flüſſi­gen Brei davon. Man ſchüt­tet den Brei in eine feu­er­feſte Form, ſtellt ſie in den Ofen und glaſiert die Maſſe von oben her mit einer glü­hen­den Schau­fel(*) und über­legt ihn mit Ram­len: ≈wei­ter­leſen≈
­= Donarstag, 20. Ernting 1888 ­=

Befeuerung des Küchenherdes

Damit die Spei­ſen auf dem Koch­herd gut gera­ten, muß man in erſter Linie auf geei­ne­te Befeue­rung bedacht ſein. Um einen gro­ßen Hirt­ze­grad zu erzeu­gen, bedient man ſich am zweck­mä­ßi­gſten der Stein­koh­le, doch ſind Braun­koh­le oder Bri­ketts für die Ver­wen­dung beim Kochen bei­na­he mehr geeig­net, da ſie lan­gſa­mer bren­nen und eine mil­de­re Glut ver­brei­ten. Bri­retts bie­ten außer­dem den Vor­teil, daß man genau berech­nen kann, wie viel Befeue­rung man braucht und ſind eins der bil­li­gſten Brenn­ma­te­ria­le. ≈wei­ter­leſen≈
­= Wodanstag, 19. Ernting 1888 ­=

Rezept: Vanille-Eis, 1903

In einer Kaſſe­rol­le kocht man 0,5 Liter gute Milch, tut 60 Gramm Zucker dar­an und eine Stan­ge fein­geſchnit­te­ne und in ein rei­nes Läpp­chen gebun­de­ne Vanil­le, dann quirlt man 6 Eidot­tern dazu, nimmt das Läpp­chen mit der Vanil­le her­aus und rührt die Maſſe ſo lan­ge, bis ſie kalt wird. Sobald dies geſche­hen iſt, tut man ſie in eine Eis­bü­chſe und läßt ſie gefrie­ren. ≈wei­ter­leſen≈
­= Tiustag, 18. Ernting 1888 ­=

Rezept: Rindfleiſch-Brühe, 1886

Um eine gute Brü­he zu berei­ten, ſchlägt man vor­eſt die Abfäl­le und Kno­chen des Rind­fleiſches in Stücke, wäſcht ſie ab und ſetzt ſie mit kal­tem Waſſer auf. Sobald das Waſſer kocht, fügt man das Fleiſch, wel­ches vor­her auch gewaſchen wur­de, und Sup­pen­grü­nes hin­zu. ≈wei­ter­leſen≈