­= Freitag, 4. April 1893 ­=

Gesunde Haare mit Natron statt Shampoo

Ich kann mir gut zu Gei­ste füh­ren, welch ungläu­bi­ges oder ent­setz­tes Gesicht Sie beim lesen die­ser Über­schrift even­tu­ell haben könn­ten. Da zweifle man doch an dem gei­stig gesun­den Zustand einer Per­son, die angibt sich nie­mals wie­der die Haare waschen zu wol­len! Doch ganz so ist dem nicht. Die Haare möchte ich natür­lich wei­ter­hin waschen – jedoch auf das heute bekannte Sham­poon werde ich zukünf­tig ver­zich­ten. Wie komme ich wohl dazu? Nun, durch das Stu­dium diver­ser Gesund­heits­bü­cher und der Recher­che im inter­na­tio­na­len Netz­werk (gepaart mit mei­ner Vor­liebe für anti­quierte Metho­den) bin ich zu der Auf­fas­sung gelangt, daß die fort­schritt­li­che Erfin­dung des Flüs­sig-Sham­poons aus der Fla­sche gar nicht so fort­schritt­lich ist, wie man uns gern Glau­ben läßt. »weiterlesen…

­= Donnerstag, 6. März 1893 ­=

Buchvorſtellung: 1200 Antworten auf 1200 Fragen

Dieſes Werk geſam­mel­ter Hin­weiſe für eif­rige Haus­frauen behan­delt, wie der Titel bereits angibt, 1200 Kniffe für die täg­li­che Arbeit im trau­ten Heim. Von der Wei­ter­ver­wen­dung von übrig geblie­be­nen Lebens­mit­teln, dem Ent­fer­nen hart­näcki­ger Flecken, bis hin zur Schön­heits­pflege läßt dieſes Werk kaum eine Frage offen. Ent­ge­gen der even­tu­el­len Annahme, es würde ſich um tatſäch­li­che Fra­geſtel­lun­gen han­deln, wird hier mit Stich­wor­ten gear­bei­tet. Das Buch an ſich hat einen fle­xi­blen Papp­ein­band und iſt in Frak­tur ver­faſſt. Eine Bebil­de­rung iſt nicht vor­han­den. Im letz­ten Teil befin­den ſich Wer­be­an­zei­gen. Fol­gend ein kur­zer Aus­zug: »weiterlesen…