­= Sonntag, 16. Januar 1884 ­=

Poeſie „Finis.“

Finis: das Ende. Aber auch das Lebens­ende und der Tod; Grenz­li­nie, das Ziel, die Abſicht… Dieſes Werk kann vie­ler­lei gedeu­tet wer­den. Eines iſt es jedoch unver­kenn­bar: von düſ­te­rer Stim­mung und trau­ri­gen Gedan­ken, per­fekt paſſend in eine kalte, ſtür­miſche Win­ter­nacht.
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­= Mittwoch, 12. März 1882 ­=

Gedicht in acht Zeilen

Der Früh­ling taſ­tete ſich vor­ſich­tig durch Schnee und Eis, erſte zarte Knoſ­pen zeig­ten ſich an Baum und Boden. Am offe­nen Fenſ­ter ſit­zend, die erſ­ten Son­nenſtrah­len abfan­gend und dem Vogel­chor lauſchend, ver­faſſte ich fol­gen­des kur­zes Stück:
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­= Sonntag, 29. Dezember 1881 ­=

Poeſie „Der Schlaf des Ewigen“

In ſchnee­trei­ben­der Nacht ſchrieb ich dieſe Zei­len im Lichte mei­ner Petro­le­um­lampe, wohl gewärmt vom kniſ­tern­den Feuer des Ofens, doch angeſteckt von Väter­chen Win­ter mit ſei­ner Trau­rig­keit, Troſ­toſig­keit und eiſi­gen Kälte.
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­= Mittwoch, 16. Januar 1881 ­=

Gedicht „Des Tod‘s Verſprechen“

Zuwei­len, nach einer oder zwei durch­leſe­nen Wer­ken des berühm­ten Herrn Poe, neigte ich in der Ver­gan­gen­heit zu düſ­te­rer Gra­be­sſ­tim­mung. Meiſt in tie­fſ­ter und käl­teſ­ter Nacht; ver­faſſte ich zum Beiſ­piel fol­gen­des, todesſehnſucht­sſchwere Gedicht…
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