­= Donnerstag, 14. Januar 1895 ­=

Cremes und Wäſſerchen ſelbſt anrühren

Um auch auf dem Lande ſeine Fla­cons und Dös­chen auf dem Toi­let­ten­tiſch ſte­tig fül­len zu kön­nen, fol­gen einige erprobte Vor­ſchrif­ten zur Herſtel­lung eini­ger Toi­let­ten­ar­ti­kel, wie z.B. Eau de Colo­gne, oder Zahn­pul­ver. Die Zuta­ten beziehe man aus einer Dro­gen­hand­lung. »weiterlesen…

­= Montag, 19. Oktober 1894 ­=

Leben um 1900: Die Kleidung bei tiefer Trauer

Sehr ein­fach iſt die Form, in wel­cher Her­ren ihre Trauer äußer­lich Kenn­zeich­nen: Ein Flor um den Hut und einen Arm dient als aus­rei­chende Trau­er­klei­dung. Dieſer Flor wird zunächſt um den Ober­arm getra­gen, jedoch will es hier und da der Gebrauch, daß man den Flor um den Unteram legt; ebenſo rich­tet es ſich nach dem Orts­ge­brauch, ob man den Flor um den rech­ten oder den lin­ken Arm trägt. Von den Damen erfor­dert die Trauer auch äußer­lich Opfer. »weiterlesen…

­= Freitag, 9. Oktober 1894 ­=

Speiſeplan 1900 – für den Herbſt, mit Preiſen

Stell‘ Dir vor, es iſt Her­bſt – und Du weißt nicht, was Du eſſen ſol­lſt. Dieſes kleine Beiſpiel aus einem Koch­buch, von Hen­ri­ette Davi­dis, iſt ein typiſcher Spei­ſe­plan aus dem Jahr 1898 mit den damals gül­ti­gen Durch­ſchnitts­preiſen. Es iſt rela­tiv ſchwie­rig die dama­lige Mark auf den heu­ti­gen Euro umzu­rech­nen; als Leit­wert kann man jedoch 1 Mark = 5 Euro rech­nen. »weiterlesen…

­= Samstag, 26. September 1894 ­=

Film: Lizzie Borden

Der berühmte Mord­fall von 1892 an den Ehe­leu­ten Andrew und Abby Bor­den iſt die The­ma­tik dieſes Films mit Chriſtina Ricci in der Haupt­rolle der jün­gſten Toch­ter, Liz­zie Bor­den, wel­che ver­däch­tigt wurde die Mör­de­rin ihrer bei­den Eltern geweſen zu ſein. Dieſer Film iſt lei­der nur unte­res Mit­tel­maß; in ver­ſchie­denſter Hinſicht. »weiterlesen…

­= Donnerstag, 17. September 1894 ­=

Langes, volles und geſundes Haar – wie um 1900

Um lan­ges, geſun­des und vol­les Haar zu bekom­men, muſs man kei­nen gro­ßen Auf­wand betrei­ben — und die Pflege iſt erheb­lich günſti­ger, als man den­ken mag. Ledig­lich etwas Geduld iſt von Nöten. Geſchä­dig­tes Haar kann man jedoch auch mit dieſer Pfle­ge­me­thode nicht wie­der geſun­den laſſen. Iſt die Struk­tur erſt ein­mal beſchä­digt, hilft nur das Aus­wachſen­laſſen. Bei der Berückſich­ti­gung der fol­gen­den Emp­feh­lun­gen kön­nen bereits nach weni­gen Mona­ten erſte Ver­än­de­run­gen wahr­ge­nom­men wer­den. »weiterlesen…