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Serie: Die Einkreiſung (The Alieniſt)

Die Ein­kreiſung han­delt von grauſa­men Seri­en­mor­den an jun­gen, männ­li­chen Pro­ſti­tu­ier­ten im New York der 1890er Jahre. Das neue Ober­haupt der New Yor­ker Poli­zei, Theo­dore Rooſe­velt, wen­det ſich in ſei­ner Not an ſei­nen Freund und Pſy­cho­lo­gen, Dr. Las­zlo Kreis­ler, der mit Hilfe eines Poli­zei­re­por­ters und Sara Howard, der erſten weib­li­chen Angeſtell­ten in einem Poli­zei­re­vier, ver­ſucht den geriſſe­nen und anſchei­nend unſicht­ba­ren Schläch­ter auf die Spur zu kom­men.

Dieſe, im Deu­tſchen nur auf Net­flix zu fin­dende (Mini)Serie, umfaſſt eine Staf­fel mit genau 10 Fol­gen; was durch­aus ſchade iſt, denn am Ende der erſten und ein­zi­gen Staf­fel möchte man ſich, auf­grund der hohen Span­nung und der gran­di­oſen Geſchichte am lie­bſten ſofort eine wei­tere Staf­fel anſe­hen. Ganz her­vor­ra­gende Arbeit leiſten dabei die drei Haupt­cha­rak­tere, ange­führt von dem deu­tſchen Schauſpie­ler, Daniel Brühl, der den Pſy­cho­lo­gen Dr. Kreis­ler ver­kör­pert; und auch ſeine bei­den Beglei­ter, Luke Evans ( Poli­zei­re­por­ter John Moore) und Dakota Fan­ning ( Sekre­tä­rin in der New Yor­ker Poli­zei, Sara Howard), dürf­ten allen Vielſe­hern ein Begriff ſein.

Bereits in der Serie Rip­per Street, wur­den die Zuſchauer mit der düſte­ren, armen und drecki­gen Seite vik­to­ria­niſcher Großſtädte kon­fron­tiert, der nack­ten Wahr­heit über Leben, Ster­ben und Über­le­ben zwiſchen Kri­mi­na­li­tät und Pro­ſti­tu­tion. Wer hätte gedacht, daſs „Die Ein­kreiſung“ dieſe Stufe der Ungeſchminkt­heit noch hätte ſtei­gern kön­nen; was unter ande­rem auch der Vor­liebe des Täters an ſei­nen ſoge­nann­ten „Kna­ben­hu­ren“ geſchul­det iſt. Leich­ter Stoff und Fami­li­en­un­ter­hal­tung ſucht man hier ver­ge­bens, aber gerade die uner­meſs­li­chen Abgründe der Geſel­lſchaft und der menſch­li­chen Seele machen dieſe Serie ſo fas­zi­nie­rend.

Neben des feſſeln­den Hauptſtran­ges, fal­len die, wie bei­läu­fig ein­ge­wor­fe­nen, Neben­the­men auf. Auch hier geht es, wie oft in ähn­lich gear­te­ten Fil­men und Serien, um die auf­kei­mende Eman­zi­pa­tion der Frau, die Stel­lung der Afro­ame­ri­ka­ner in der ame­ri­ka­niſchen Geſel­lſchaft und, was mich dies­mal beſon­ders poſi­tiv angeſpro­chen hat, um die auf­rüh­ren­den Erleb­niſſe einer ame­ri­ka­niſchen Urein­woh­ne­rin, die Dr. Kreis­ler gleich­zei­tig Pati­en­tin und Haus­mäd­chen iſt.

 

Kurzbewertung

Hand­lungs­zeit­raum: Um 1900
Kate­go­rie: Kri­miſe­rie
Spra­che: Eng­liſch, Deu­tſch
Hand­lung:
Authen­ti­zi­tät:
Cha­rak­terſym­pa­thie:
   
Geſamt­wer­tung:
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Lei­der nicht ver­füg­bar


Erſtellt am: 31.05.1897 | von: Christine von Meſek-Sikorſki
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