­= Mittwoch, 6. Juni 1897 ­=

Rezept: Klären von Gelantine und Hauſenblaſe

Für ſüße Sul­zen und Gelees eig­net ſich Hauſen­blaſe am beſten. Man rech­net für eine Gelee­form von 34 Liter 50 Gramm Hauſen­blaſe.

Sie wird in kleine Stück­chen geſchnit­ten, gewaſchen und mit 12 Liter friſchem Waſſer und 35 Gramm Zucker lan­gſam gekocht, wobei man von Zeit zu Zeit den auf­ſtei­gen­den Schaum mit einem ſil­ber­nen Eßlöf­fel abnimmt. »weiterlesen…

­= Dienstag, 5. Juni 1897 ­=

Haare waſchen ganz ohne Seife und Chemikalien

Um das Haar ganz ohne Seife und ohne Che­mi­ka­lien zu belaſten, bedarf es ledig­lich ein­fa­cher Zuta­ten, die man meiſt im Haus­halt hat. Der Effekt von ſel­bſt­ge­mach­tem Sham­poo hat viele Vor­teile: z.B. fet­tet das Haar nicht ſo ſchnell nach, es glänzt, iſt geſund und man belaſtet weder Kör­per, noch Umwelt mit Gif­ten. »weiterlesen…

­= Donnerstag, 14. Januar 1895 ­=

Cremes und Wäſſerchen ſelbſt anrühren

Um auch auf dem Lande ſeine Fla­cons und Dös­chen auf dem Toi­let­ten­tiſch ſte­tig fül­len zu kön­nen, fol­gen einige erprobte Vor­ſchrif­ten zur Herſtel­lung eini­ger Toi­let­ten­ar­ti­kel, wie z.B. Eau de Colo­gne, oder Zahn­pul­ver. Die Zuta­ten beziehe man aus einer Dro­gen­hand­lung. »weiterlesen…

­= Montag, 19. Oktober 1894 ­=

Leben um 1900: Die Kleidung bei tiefer Trauer

Sehr ein­fach iſt die Form, in wel­cher Her­ren ihre Trauer äußer­lich Kenn­zeich­nen: Ein Flor um den Hut und einen Arm dient als aus­rei­chende Trau­er­klei­dung. Dieſer Flor wird zunächſt um den Ober­arm getra­gen, jedoch will es hier und da der Gebrauch, daß man den Flor um den Unteram legt; ebenſo rich­tet es ſich nach dem Orts­ge­brauch, ob man den Flor um den rech­ten oder den lin­ken Arm trägt. Von den Damen erfor­dert die Trauer auch äußer­lich Opfer. »weiterlesen…

­= Freitag, 9. Oktober 1894 ­=

Speiſeplan 1900 – für den Herbſt, mit Preiſen

Stell‘ Dir vor, es iſt Her­bſt – und Du weißt nicht, was Du eſſen ſol­lſt. Dieſes kleine Beiſpiel aus einem Koch­buch, von Hen­ri­ette Davi­dis, iſt ein typiſcher Spei­ſe­plan aus dem Jahr 1898 mit den damals gül­ti­gen Durch­ſchnitts­preiſen. Es iſt rela­tiv ſchwie­rig die dama­lige Mark auf den heu­ti­gen Euro umzu­rech­nen; als Leit­wert kann man jedoch 1 Mark = 5 Euro rech­nen. »weiterlesen…