­= Mittwoch, 6. Juni 1898 ­=

Rezept: Klären von Gelantine und Hauſenblaſe

Für ſüße Sulzen und Gelees eignet ſich Hauſenblaſe am beſten. Man rechnet für eine Geleeform von 3/4 Liter 50 Gramm Hauſenblaſe.

Sie wird in kleine Stückchen geſchnitten, gewaſchen und mit 1/2 Liter friſchem Waſſer und 35 Gramm Zucker langſam gekocht, wobei man von Zeit zu Zeit den aufſteigenden Schaum mit einem ſilbernen Eßlöffel abnimmt. = weiterlesen =

­= Dienstag, 5. Juni 1898 ­=

Haare waſchen ganz ohne Seife und Chemikalien

Um das Haar ganz ohne Seife und ohne Chemikalien zu belaſten, bedarf es lediglich einfacher Zutaten, die man meiſt im Haushalt hat. Der Effekt von ſelbſtgemachtem Shampoo hat viele Vorteile: z.B. fettet das Haar nicht ſo ſchnell nach, es glänzt, iſt geſund und man belaſtet weder Körper, noch Umwelt mit Giften. = weiterlesen =

­= Donnerstag, 14. Januar 1896 ­=

Cremes und Wäſſerchen ſelbſt anrühren

Um auch auf dem Lande ſeine Flacons und Döschen auf dem Toilettentiſch ſtetig füllen zu können, folgen einige erprobte Vorſchriften zur Herſtellung einiger Toilettenartikel, wie z.B. Eau de Cologne, oder Zahnpulver. Die Zutaten beziehe man aus einer Drogenhandlung. = weiterlesen =

­= Montag, 19. Oktober 1895 ­=

Leben um 1900: Die Kleidung bei tiefer Trauer

Sehr einfach iſt die Form, in welcher Herren ihre Trauer äußerlich Kennzeichnen: Ein Flor um den Hut und einen Arm dient als ausreichende Trauerkleidung. Dieſer Flor wird zunächſt um den Oberarm getragen, jedoch will es hier und da der Gebrauch, daß man den Flor um den Unteram legt; ebenſo richtet es ſich nach dem Ortsgebrauch, ob man den Flor um den rechten oder den linken Arm trägt. Von den Damen erfordert die Trauer auch äußerlich Opfer. = weiterlesen =

­= Freitag, 9. Oktober 1895 ­=

Speiſeplan 1900 – für den Herbſt, mit Preiſen

Stell’ Dir vor, es iſt Herbſt – und Du weißt nicht, was Du eſſen ſollſt. Dieſes kleine Beiſpiel aus einem Kochbuch, von Henriette Davidis, iſt ein typiſcher Speiſeplan aus dem Jahr 1898 mit den damals gültigen Durchſchnittspreiſen. Es iſt relativ ſchwierig die damalige Mark auf den heutigen Euro umzurechnen; als Leitwert kann man jedoch 1 Mark = 5 Euro rechnen. = weiterlesen =